Radartraining

Zum erstenmal ein Radarbild im Einsatz gesehen

– Was zeigt mir ein Radarbild wirklich an –

Am 15.01.2022 fand in Düsseldorf das Radartraining beim Rheintrainer statt.
Bei 4 Grad und bewölkten Himmel machte ich mich auf nach Düsseldorf.

Mal wieder völlig unwissend über die Situation was mich alles erwartet.

Da ich nicht wusste wie warm es auf der Betti (Gleiter mit Cabrioverdeck) ist, bin ich mit vollem Gepäck (Softshellhose und warmen Pulli an, sowie Thermoanzug) zum Treffpunkt Marina Düsseldorf gefahren.

Geparkt direkt unter dem Fersehturm ist die Marina nur 5 Minuten zu Fuß weg.

Zu fünft plus Trainer, Wolf (Wolf hatte Vereinsmitglieder aus dem sku.de (Segel-Kameradschaft Unterbacher See e.V.) dabei, begaben wir uns dann auf die Betti. Wie fast vermutet hatte Wolf schon schön vorgeheizt.

Nach kurzer genereller Einweisung, Sicherheitsunterrichtung und anlegen der Schwimmwesten, ging das Training dann los.

Beim ersten einschalten des Radargerätes (Kartenplotter und Radargerät von Simrad) war erstmal nur viel rote Farbe zu sehen, aber ein Verständnis des Bildes entzog sich mir noch. Die vom Wolf gezeigte Hafenmauer auf dem Radarbild habe ich nicht als diese wahrgenommen…

Nachdem Wolf uns die Radareinstellungen wie Gain und Entfernung gezeigt hat, ging es raus aus dem Hafen auf dem Rhein.

Hier konnte dann an praktischen Beispielen wie Bunentonnen, Brücken, Brückenpfeiler und der Hafenmauer zur Düsseldorfer Altstadt, langsam das Radarbild verstanden werden.

Interessant waren dann auch die Zusatzfunktionen die Wolf uns zeigte.

  • Peilung und Entfernungsmessung
  • Anzeige eines Kreises (50m) um das Boot (Dieser wurde genutzt um den Abstand zu den Bunen kontrollieren zu können).

Durch die Anzeige des Kartenbildes und des Radars nebeneinander bzw übereinander war es dann sehr verständlich welches Radarsignal was zeigte.

Zusätzlich erklärte Wolf uns auch noch das AIS (Der Empfänger wurde über das Funkgerät bereitgestellt) und zeigte am praktischen Beispiel was für eine zeitliche Differenz die Relalität und die Anzeige hatte.
Unabhängig davon auf jeden Fall eine gute Funktion für die Sicherheit an Board.

Richtig toll hat mir gefallen, das neben dem Radartraining wo jeder für sich immer ausreichend Zeit hatte sich mit dem Radar zu befassen, auch jeweils ein anderer das Boot steuern durfte.

Beim steuern des Boot, zeigte sich dann sehr schnell wie viel Aufmerksamkeit der Rhein benötigt. Es war leichtes Hochwasser, was eine Strömungsgeschwindigkeit von ca. 6 km/h bedeutete. In Verbindung mit der Binnenschifffahrt, die mit Vollgas unterwegs waren, entstanden dann noch zusätzlich einige Wellen die den Kurs des Bootes kontinuierlich veränderten.

Dies hieß dauerhaftes korrigieren des Steuers und Augen auf nach Bug und Achtern. Auch zeigte sich bei allten Teilnehmern wie schwer es am Anfang fällt, einen dementsprechend großen Abstand zu den Buhnen einzuhalten.

Die besonderheit in der Binnenschiffahrt, das Bergfahrer durch eine blaue Tafel mit weiß blinkenden Licht rechts am Steuerstand (siehe letztes Bild) festlegen, das die Boote sich in Berg- und Talfahrt an Steuerboard begegnen, konnte wir sehr eindringlich während des Radartrainings erfahren. (Erklärung vom rheintrainer.de)

Nach drei Stunden waren wir dann zurück in der Marina Düsseldorf.

Aus meiner Sicht, eine tolles Training, wo ich viel gelernt habe und was sehr viel Spass gemacht hat.
Ich freue mich schon auf das Motorboottraining auf dem Rhein was am 19.02.2022 stattfindet.

Übrig bleibt aber wie so oft beim Thema Sportboot.

Das war der Einstieg. Nur durch eine dementsprechende Übung, wird das erlangte Wissen vertieft und gibt einem die notwendige Sicherheit.

Danke Wolf

LG Andreas

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Als absoluter Anfänger im Sportbootbereich, beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem Bootssport.

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